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Pressespiegel

Unser Engagement in den verschiedensten Bereichen wird gerne auch von der Presse in der Region publiziert.

 

Thunerseebote Aprilausgabe 2010
 

Jubiläum – HV Frauenverein OHH
Bekleidet wie anno dazumal

Der Vorstand erschien, zum Abschluss des Jubiläums-jahres, zur 80. HV in Kleidern wie anno dazumal. Ein gelungener Schlusspunkt!

Gut 120 Mitglieder und Gäste waren zur 80. HV des Frauenvereins Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach (FV -OHH) ins Klösterli, in Oberhofen gekommen. Der gesamte Vorstand erschien in Kleidern wie es bei der Gründung des Vereins 1929 Mode war.
Die Präsidentin, Judith Pfäffli, blickte in ihrem Jahresbericht auf die gelungenen Events des Jubiläumsjahres zurück. „Frauenverein unterstützt 4 Generationen“ war das Thema gewesen unter welchen der FV-OHH Gross und Klein mitfeiern liess.

Finanzielles
Mit Freude stellte die Leiterin Brockenstube, Theres Linder fest, dass sie einen Gewinn von 15‘416.- in die Frauenvereinskasse geben konnte. Das sei eine Steigerung von 7‘360.- gegenüber dem Vorjahr.
Regula Tauscheck orientierte, dass die Jahresrechnung des Vereins, um 14‘069.- besser abschloss als budgetiert. Das Eigenkapital betrug am 31.12.2009, 117‘691.-.

Mutationen
Die beiden Vorstandsmitglieder Pia Zwahlen und die Kassierin Regula Tauscheck sind zurückgetreten. Neue Kassierin ist Dora Frutiger, die Nachfolge von Pia Zwahlen ist noch nicht geregelt. Seit1988 war Vreni Rothenanger an Ländte- und Strandfesten die Chef-Rosenchüechlibäckerin. Sie hat diese Aufgabe von ihrer Mutter übernommen und gibt sie nun ihrerseits an ihre Tochter, Judith Pfäffli weiter.

Hünegg-Pavillon
Nachdem die Stiftung Schloss Hünegg den Pavillon im Hüneggpark für rund eine halbe Million saniert und mit einer Heizung ausgestattet hat, wird er vom FV-OHH gemietet. Für Kurse und Anlässe wird der Pavillon dem Verein Kultur-Pavillon Hünegg weitervermietet. Dies wurde von der Versammlung mit 57 zu 23 Stimmen und 18 Enthaltungen gutgeheissen. Ebenfalls angenommen wurde der Kauf von Mobiliar für 6‘800.- und einem Zelt für 11‘800.-. Somit können sämtliche Anlässe wetterunab-hängig durchgeführt werden. Neben der eigenen Nutzung vermietet der Frauenverein den Pavillon für private Feste und Veranstaltungen.
pd
 

Thunerseebote Januarausgabe 2009

80 Jahre Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach, www.frauenverein-ohh.ch
Acht Jahrzehnte im Dienst für den Nächsten

Der Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach feiert sein 80-jähriges Bestehen mit vielen Aktivitäten. Das Jubiläumsjahr wird am Freitag, 16. Januar, im Altersheim Seegarten in Hünibach mit einer Ausstellung über die 120-jährige Geschichte des schweizerischen Frauenvereins gestartet. Zudem wird mit einem täglich wechselnden Programm das Engagement des hiesigen Frauenvereins präsentiert. Die Ausstellung dauert bis zum 25. Januar.

Rund hundert Frauen aus Oberhofen, Hilterfingen und Hünibach haben im November 1929 im Restaurant Rebleuten in Oberhofen den Frauenverein gegründet. «Wir wollen uns alle anstrengen, dass das soziale und gemeinnützige Werk, zu dem wir an diesem Abend den Grundstein gelegt haben, wachsen möge, zur Förderung und Bildung unserer lieben Mitmenschen», so die Vision der ersten Präsidentin Frau Herrmann. In den ersten zwei Jahren veranstaltete der Verein nur vereinzelte Vorträge. Dafür bot er aber sofort verschiedene Bastel-, Strick-, Flick-, Gartenbau- und Säuglingskurse an. Und gestrickt wurde viel in all den Jahren, denn schon im Gründungsjahr wurde mit dem Herstellen von Bébésachen für einen Säuglingskorb begonnen, aus welchem minderbemittelte Wöchnerinnen beschenkt wurden.

Der Frauenverein hat vieles bewegt
1932 wurde die erste Brockenstube an der Hübelistrasse 19 in Hilterfingen eröffnet, um einesteils die Finanzierung der vielen  karitativen Tätigkeiten zu ermöglichen, andernteils um minderbemittelten Bürgerinnen und Bürgern eine günstige Einkaufsmöglichkeit zu bieten. Weitere Geldbeträge gingen aus den Erlösen von Basaren, dem Verkauf von Rosenchüechli, aus Erbschaften und aus den Mitgliederbeiträgen ein. Mit diesen Geldbeträgen hat der Frauenverein vieles bewegt. Beispielsweise haben sich die Frauen von Beginn weg für die Anstellung einer Gemeindekrankenschwester eingesetzt. Aus dem Kinderhütedienst «Pürzliboum» entstand zusammen mit dem Verein Kita und den Gemeinden Oberhofen und Hilterfingen die Kindertagesstätte Eichgüetli. Die Betagtenhilfe wurde institutionalisiert und läuft heute unter dem  Namen Spitex. Auch die Altersheime Seegarten, Magda und Oberhofen durften und dürfen mit der Hilfe des Frauenvereins rechnen. Gerade der Dorfteil Hünibach, in dem 1936 ein eigener Frauenverein gegründet wurde, sammelte durch die legendären Basare im Kirchgemeindehaus in Hünibach viel Geld, welches dem Altersheim Seegarten zugute kam. 1999 fand die Wiedervereinigung der Vereine Hünibach und Oberhofen-Hilterfingen statt.
Schon bald nach der Gründung wurden monatlich auch kulturelle Veranstaltungen mit gemeinsamem Gesang, Musik, Gedichten und weiteren geselligen Anlässen durchgeführt. «Diese fanden zur damaligen Zeit regen Zuspruch und waren hoch im Kurs», weiss die heutige Präsidentin Judith Pfäffli aus Protokollen.

Junge Frauen ansprechen
«Mit dem Jubiläum, das unter dem Motto ‹80 Jahre Frauenverein: Im Einsatz für alle, der Frauenverein unterstützt vier Generationen›, steht, wollen wir den Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach über den Verein hinaus bekannter machen und vor allem auch junge Frauen ansprechen», erläutert Judith Pfäffli. «Unsere Vision ist das gegenseitige Engagement der Bürgerinnen und Bürger aus den beiden Gemeinden Oberhofen und Hilterfingen», erklärt die Präsidentin.
So gibt es in diesem Jahr konkrete Projekte wie eine Eisbahn beim Mittelstufenschulhaus Friedbühl in Oberhofen oder auch den Zirkus Pipistrello. Zudem findet die Ausstellung «80 Jahre Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach» im Alters- und Pflegeheim Seegarten am Platanenweg 1 in Hünibach von Freitag, 16. Januar  (17 – 19 Uhr Vernissage), bis Sonntag, 25. Januar, mit einem täglich wechselnden Programm wie Flohmarkt, Sonntagsbrunch, Nordic Walking, Buchpräsentation mit Diaschau, Spielnachmittag und -abend, Vortrag über Freiwilligenarbeit und einem Workshop zum Thema «Selber etwas gestalten» statt (vgl. gelbe Beilage im Thunersee Bote, Ausgabe Dezember 2008.

Christian Ibach

 

 

Thuner Tagblatt Samstag, 4. Okotber 2008

Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach: Frauenverein wird 80 Jahre alt

Zahlreiche Jubiläumsaktivitäten geplant

Der Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach steht vor einem Jubiläum. Er kann im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag feiern. Deshalb werden gegenwärtig zahlreiche Jubiläumsaktivitäten vorbereitet. Die geplanten Anlässe richten sich generationenübergreifend an die gesamte Bevölkerung.

Dem Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach gehören rund 500 Mitglieder aus allen Altersgruppen an. Er engagiert sich durch die Übernahme zahlreicher gemeinnütziger Aufgaben vielseitig für alle Altersschichten in seinen Gemeinden. Jährlich unterstützt er Institutionen mit namhaften Beträgen und leistet finanzielle Starthilfe für neue gemeinnützige Vereine und Projekte.

Die Betreuung der älteren Einwohner in Zusammenarbeit mit der Gerontologin der Kirchgemeinde ist dem Frauenverein ein grosses Anliegen. Damit das soziale Netz gefestigt und ausgebaut werden kann, führt er regelmässig Veranstaltungen für die Mitglieder und die Bevölkerung durch. Bekannt ist er auch für seine Brockenstube.

Attraktives Jubiläum geplant
Für das Jubiläumsjahr plant der Frauenverein zahlreiche Aktivitäten, in die Jung und Alt einbezogen werden. Gestartet wird damit bereits in diesem Winter: Sofern die Witterungsverhältnisse es zulassen, soll zwischen November und Februar beim Friedbühlschulhaus in Oberhofen eine Natureisbahn in Betrieb genommen werden.

Das Jubiläumsjahr selbst wird im Januar mit einer Ausstellung eröffnet. Die Wanderausstellung, die der Dachverband Schweizerischer Gemeinnützigen Frauen (SGF) über das 120- jährige Wirken der Frauenvereine zusammengestellt hat, bildet den Rahmen. Der Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach stellt sich während zehn Tagen mit einem täglich wechselnden Programm vor.

Das grosse Jubiläumsfest ist für den 5. September geplant. Während des Sommers finden zahlreiche Aktivitäten statt, die sich an die gesamte Bevölkerung richten. Mehr Informationen zum Jubiläum werden laufend in den Medien publiziert oder sind auf www.frauenverein-ohh.ch einsehbar.

Wie alles begann
1928 führten in Bern rund 30 Frauenorganisationen die erste Schweizerische Ausstellung für FrauenArbeit (SAFFA) durch. Dieser Anlass gab Anstoss zur Gründung des Frauenvereins Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach.

Am 15. November 1929 versammelten sich gegen 100 Frauen im Restaurant Rebleuten in Oberhofen. Gemäss dem Protokoll der Gründungsversammlung „strömten aus allen Dörfern die Frauen, ob arm oder reich, hoch oder niedrig zusammen. „“Nach zwei Liedern, die etwas Schwung in die Versammlung brachten“, konnte die Gründung vollzogen werden und der Verein nahm sein gemeinnütziges Engagement auf.

Während all der 80 Jahre seines Bestehens pflegte er ein lebendiges Vereinsleben. In den letzten Jahren konnte er dank seinem attraktiven Programm und den vielfältigen Tätigkeiten die Mitgliederzahl auf dem hohen Niveau halten.

 

 

Thunersee Bote Ausgabe April 2008

H. lIter-Finger

78. Hauptversammlung des Frauenvereins Oberhofen-
Hilterfingen-Hünibach

Wenn im Klösterli in Oberhofen die Tische so hübsch, so österlich und mit so viel Liebe dekoriert sind, dann darf daraus geschlossen werden, dass der grösste Verein unserer drei Dörfer seine Hauptversammlung abhält. Fast 80 Teilnehmerinnen und das einzige männliche Mitglied füllten das Trüel-Lokal im Klösterli-Parterre bis auf den letzten Platz.
Eine recht anspruchsvolle Traktandenliste war angesagt, die unter der speditiven Leitung der Präsidentin Judith Pfäffli-Rothenanger elegant über die Bühne gebracht wurde. Judith Pfäffli darf sich auf sechs Ressortleiterinnen, auf die Sekretärin und die Kassierin abstützen, alle mit einem gehörigen Mass an Arbeit – und alles freiwillig.

Die zu behandelnden Geschäfte zeigten einmal mehr, wie breit das segensreiche Wirken dieses 472 Mitglieder zählenden Vereins ist. Ohne die unzähligen helfenden Hände wäre das vielfältige Programm gar nicht durchführbar. Ein paar Beispiele:
– Hilfe beim Ausfüllen der Steuererklärung
– Nordic-Walking im Hüneggpark
– Spielabende aller Art
– Intensive Einführung in die Probleme der Ernährung
– Kleemuseum
– Blumenverkauf für Krebsliga,
eine gediegene Auswahl an Kulturellem und Praktischem. Wenn man den Ressortleiterinnen zuhörte, dann spürte man deutlich die Einsatzfreudigkeit und das weit über das normale Mass hinausgehende Engagement.

Und die Finanzen?
Es war schon immer so, dass der Frauenverein auf solidem finanziellem Fundament steht, auch wenn die UBS-Milliarden-Krise nicht ohne Auswirkungen auf das Aktienbündel geblieben ist.

Aus der Brockenstube sollen im laufenden Jahr rund 10’000 Franken resultieren. Dann gibts natürlich die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen (Fr. 20.– pro Person). Daneben resultieren immer kleinere und grössere Gewinne aus dem Ländtefest (die grosse Spezialität «Rosenküchlein» trägt viel dazu bei.)

Auch hier könnten wir die Reihe fortsetzen und immer wieder gelangt man beim Studium der Finanzen zur gleichen Einsicht: Man muss halt etwas tun dafür.
Die Rechnung 2007 schliesst mit einem Verlust von 12’431 Franken ab, das Eigenkapital sinkt von 163‘818 auf 151‘248 Franken.

Trotzdem bleibt der Frauenverein auch 2008 ein grosszügiger Spender, wobei alle finanziellen Hilfen gründlich überlegt und sachlich diskutiert worden sind: 2’000.– an Rebbaugenossenschaft Oberhofen als Beitrag an die Renovation des Heidenhauses (die Totalkosten betragen dort 770’000.–) 4’000.– für die Palliativstation des Onkologiezentrums am Spital Thun, 2’000.– für die Stiftung Uetendorfberg, wo Hör-, Sprach- und Mehrfachbehinderte betreut werden, 2’000.– an die «Frouebrügg» Thun, dem interkulturellen Frauentreff für Toleranz und gegenseitiges Verständnis. Das sind, neben den üblichen, alljährlichen Spenden jene Beiträge, die an der Hauptversammlung gesprochen worden sind.


«Bürzi-Image» – längstens passé
Vorbei sind die Zeiten, in denen Frauenvereine gleichgesetzt wurden mit Kaffee-Chränzli-Plaudereien (aber das muss natürlich auch ein wenig sein), wenn möglich noch mit einer Lismete oder einer komplizierten Häkelarbeit auf der selber geschneiderten «besseren» Küchenschürze. Wer vieles bringt, wird mancher Frau etwas bringen. Diesem Grundsatz wird nachgelebt, neuerdings sogar mit einer – man höre und staune – eigenen Homepage.

Dem initiativen und wirklich gemeinnützigen Frauenverein ist für die Zukunft alles Gute zu wünschen.
H. lIter - Finger

 

Neue Homepage mit Wettbewerb
Der Frauenverein Oberhofen-Hilterfingen-Hünibach hat eine neue Homepage: www.frauenverein-ohh.ch . Der neue Webauftritt ist mit einem Wettbewerb mit attraktiven Preisen verbunden. Die neue Hompage enthält aktuelle Informationen über seine Tätigkeiten und seine Anlässe. Damit der Zugang zum Internet von vielen Mitgliedern genutzt werden kann, werden für Interessierte ab diesem Herbst PC-Kurse angeboten. Um auch hier das Motto des Jubiläumsjahres umzusetzen, nämlich Generationen zu verbinden, werden ab Frühling 2009 Jugendliche den PC-Support übernehmen.

 

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